KiMama

KiMama bezeichnet das Mutter-Kind Wohnen vom InsLot. Der Name kommt aus dem Indianischen und bedeutet „Schmetterling“


Vision

Die Vision vom KiMama ist es, einen Wohn-, Lebens- und Entwicklungsraum zu bieten, wo junge Mütter mit ihren Kleinkindern zur Ruhe und zu innerem Gleichgewicht kommen können. KiMama achtet die Einzigartigkeit der Kinder und Mütter, respektiert ihre Lebensgeschichte und begegnet ihnen mit Wertschätzung, Authentizität, Achtsamkeit und Wohlwollen. Frauen welche aufgrund ihrer Vorgeschichte, ihrer Vulnerabilität und/oder Hochsensibilität mit dem Mutter-Sein nicht zu recht kommen und Unterstützung benötigen, bietet KiMama eine im Dorfleben integrierte Oase zum auftanken, stärken und in ihre neue Lebensaufgaben und –rolle hineinzuwachsen. Damit die Mütter die Erziehungsaufgaben wahrnehmen können, müssen sie selbst zuerst einen eigenen Lernprozess durchlaufen. Ziel ist es eine emotionale positive Beziehung zu sich selbst und eine stabile Bindung zum Kind aufzubauen, die auch in Krisenzeiten Bestand hat.


Kernanliegen

Der Aufenthalt im KiMama soll (werdende) Mütter in ihrer Persönlichkeit und einer gesunden Mutterrolle stärken, selbstbewusst und zunehmend autonom zu werden, gleichzeitig aber ihnen auch zu ermöglichen, ein Gemeinschafts- und Gruppengefühl zu entwickeln und ihre sozialen Kompetenzen zu erhöhen. Die Förderung des selbstständigen und selbstbestimmten Handelns hat Priorität. Dadurch wird es den Müttern möglich ihren Kindern einen gesunden Wachstums- und Entwicklungsraum zu bieten.


Zielgruppe

Zielgruppe vom KiMama sind Mütter,

  • welche das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • welche schwanger sind und im Übergang zur Mutterschaft Unterstützung oder eine begleitete Auszeit brauchen.
  • oder welche ein Kind (0-4 jährig) haben und während einer Überlastungssituation, nach einer psychischen Krise oder nach dem Aufenthalt in einem anderen vollbetreuten Mutter-Kind-Institutionen einen Ort suchen, wo sie sich in Ruhe (weiter) stabilisieren können.
  • welche selbständig Abende, Nächte und Wochenende überbrücken können. Dies bedingt von den Müttern eine hohe Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und selbständig handeln und mitbestimmten zu wollen. Die Zeiten, wo die Mütter alleine sind, werden mit dem Team vorbesprochen und aufgegleist.
  • welche den vollbetreuten Rahmen nicht mehr benötigen, die aber froh sind über einen gehaltenen Raum. Bezugspersonen und professionelle Begleitung sind nah und schnell verfügbar und ein Angebot an Tagesstruktur und Therapie vorhanden.
  • welche sich wünschen an einem Ort zu leben, wo sie so sein können, wie sie sind und wo es eine Gemeinschaft an Menschen gibt, welche sich für die Tiefen des menschlichen Seins interessieren.
  • welche besonders unter der Hektik und Leistungsorientierung der Gesellschaft leiden.
  • welche weitgehendsten selbstständig in einer Wohngemeinschaft leben können.


Angebot

Dienstleistungen:

  • Möbliertes oder selbsteingerichtetes Zimmer
  • Mitbenutzung Küche, Bad, Waschküche, Garten
  • Teilnahme an der Tagesstruktur (KiMama intern)
  • Teilnahme am Rahmenprogramm, Morgenritual, Meditationen
  • Coachinggespräche (einmal wöchentlich)
  • 5 Mittagessen pro Woche vom Team oder mit dem Team zubereitetet
  • Übernahme der restlichen Verpflegungskosten
  • Bwohnerinnensitzungen (begleitet, zweimal wöchentlich)
  • Koordinationsarbeiten und Standortgespräche mit den Behörden und Fachstellen
  • Rasche und nahe Verfügbarkeit von Fachpersonen und weiteren (kostenpflichtigen) Dienstleistungen wie Psychotherapie und Massagen
  • 24 h Pikettnummer für Notfälle

Geeignet für (werdende) Mütter mit ihren Kindern im Alter von 0-4 Jahren, welche während einer Überlastungssituation, nach einer psychischen Krise oder nach dem Aufenthalt in einem anderen vollbetreuten Mutter-Kind-Institutionen einen Ort suchen, wo sie sich in Ruhe (weiter) stabilisieren können. Übliche Aufenthaltsdauer: 3-24 Monate


Kosten

siehe hier.


Wochenprogramm

Zum Wochenstart am Montagmorgen stellt jede Mutter in der gemeinsamen Wochenbesprechung ihren Plan für die laufende Woche vor. Das Gefäss stellt sicher, dass alle auf dem gleichen Informationsstand sind und bietet die Möglichkeit Termine zu koordinieren und Anpassungen zu machen. Im Anschluss startet jede Mutter ihr individuelles Wochenprogramm. Dabei gibt es gemeinsame verbindliche Programmpunkte, wie Morgenbesprechung, Mittagessen, Hausputz, Wochenende-Besprechung (Donnerstagnachmittag) und Wochenauswertung (Freitagnachmittag), sowie freiwillige Punkte wie Morgenmeditation, zwei Stunden Yoga, Bewegungs- und Musikmeditation und eine Stunde gemeinsames Naturerlebnis/Spaziergang. Entsprechend dem individuell erarbeiteten Wochenplan wirken die Mütter in Begleitung des Teams im Alltag mit (siehe unten angefügten Wochenplan).

Die Gesamtinstitution InsLot ist in einem alten Patrizierhaus und einem danebenliegenden alten Bauernhaus eingemietet umgeben von einer lebendigen kreativen Gemeinschaft mit vielen Kindern, Künstlern und Kulturkreativen. Es gibt immer etwas zu erleben und jemanden zu treffen. Für die Mütter und die Kinder ist es sehr heilsam und wohltuend sich als Teil dieser Gemeinschaft zu fühlen und aktiv den Alltag mitzugestalten.


 


Infrastruktur

Siehe hier.